Warum macht man sich Gedanken um etwas, das noch gar nicht passiert ist?
Warum macht man sich Gedanken um etwas, das noch gar nicht passiert ist? Wenn es nicht existiert, gibt es doch kein Problem. Und selbst das zukünftige existieren des Problems ist nicht sicher. Trotzdem macht man sich Gedanken, wiegt das für und wider ab und sagt sich, dass man es lassen sollte. Wer kann garantieren, dass es den Schaden, den man anrichten wird, wert ist? Doch wenn es doch etwas Zukünftiges ist, für das es nur die Möglichkeit gibt, wo will man seine Folgen kennen? Vielleicht existieren die Probleme nicht mal und das erörtern der Folgen dreht sich in einem Kreis, in dessen Mitte erst die Wirklichkeit steckt. Doch ist es nicht auch wahrscheinlich, dass diese Möglichkeit nur in der Vorstellung gibt und sie bleiben wird, was sie ist, nämlich eine Möglichkeit. Auch das entscheiden für jede Möglichkeit, also das vergessen seiner schlechten Folgen, bedeutet keine feststehende Zukunft. Sie ist zu sehr von anderen Einflüssen, von fremden Handlungen, beeinflusst. Und wenn man sich überlegt, dass auch diese Möglichkeit nur möglicherweise eine Zukunft hat, muss man dann nicht den Kopf schütteln, worum man sich eigentlich Sorgen macht und für den Moment denken. Und schließlich ist er es, den wir beeinflussen können und der unsere Zukunft bestimmt.
unsichtbar steh ich vor dir am 11. Februar 13
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